Pressestimmen
Entdecken Sie ausgewählte Artikel, Berichte und Veröffentlichungen aus Zeitungen oder Online-Medien, die über unsere Arbeit berichten. Hier erhalten Sie einen Einblick, wie Projekte im Rahmen von Servus MINT öffentlich wahrgenommen werden.
Beim 3. Netzwerktreffen des MINT-Clusters Region 10 kamen am 9. Dezember 2025 im Bücherturm Neuburg erneut engagierte Lehrkräfte, außerschulische MINT-Anbieter sowie Vertreter spannender Lernorte zusammen. Durch den gezielten Austausch möchten wir gemeinsam die MINT-Bildung für Kinder und Jugendliche in der Region nachhaltig stärken und ein lebendiges Bildungsökosystem aufbauen.
Austausch, Vernetzung und praxisnahe Einblicke
Im Mittelpunkt des Netzwerktreffens stand die praktische Umsetzung von Kooperationen zwischen Schulen und außerschulischen MINT-Angeboten, etwa im Kontext der Ganztagsbetreuung. Der offene Austausch ermöglichte es den Teilnehmenden, Erfahrungen zu teilen, neue Impulse zu gewinnen und konkrete Anknüpfungspunkte für zukünftige Zusammenarbeit zu identifizieren.
Regionale MINT-Anbieterinnen und -Anbieter sowie Lernorte stellten zudem ihre Angebote vor und machten so die Vielfalt der bestehenden Lernorte sichtbar. Dazu zählten die Kreativwerkstatt Oberhausen, das otto, brigk Makerspace, die PioneersMakerBox sowie SC Digitrain, die praxisnahe und begeisternde Lernansätze präsentierten.
Starkes Signal aus Politik und Verwaltung
Ein herzlicher Dank gilt den anwesenden politischen Vertreterinnen und Vertretern für ihre Unterstützung und ihr klares Bekenntnis zur Bedeutung der MINT-Bildung in der Region:
Ausblick
Das nächste Netzwerktreffen des MINT-Clusters Region 10 findet am 16. März in der Kreisbücherei Pfaffenhofen statt. Interessierte sind herzlich eingeladen, Teil des Netzwerks zu werden und die MINT-Bildung in der Region aktiv mitzugestalten.
👉 Anmeldung: www.eveeno.com/322208747
Am 11. Oktober war das MINT-Cluster ServusMINT beim Weltmädchentag auf dem Rathausplatz in Ingolstadt mit einem vielfältigen Mitmachprogramm vertreten – und es wurde fleißig experimentiert, getüftelt und geforscht!
Schon die Jüngsten konnten spielerisch in die Welt der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik eintauchen. Mit nur einem Taschentuch und ein paar Fäden bastelten sie ihren eigenen kleinen Fallschirm, der am Ende tatsächlich flog! Dabei lernten sie ganz nebenbei physikalische Grundlagen kennen: Wie wirken Schwerkraft und Luftwiderstand zusammen – und wie kann man beides geschickt ausbalancieren?
Auch für ältere Kinder und Jugendliche war einiges geboten: Beim Basteln von Schmuck aus Draht oder am Fahrsimulator wurde MINT auf kreative und erlebnisreiche Weise erfahrbar.
Hinter ServusMINT steht eine starke Partnerschaft: Die IFG Ingolstadt AöR, die Technische Hochschule Ingolstadt, das Digitale Gründerzentrum brigk und die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt engagieren sich gemeinsam für Bildungsgerechtigkeit und eine enge Vernetzung schulischer und außerschulischer Bildungsangebote.
Ein herzliches Dankeschön gilt dem BMFTR, das das Projekt ServusMINT fördert und solche spannenden Aktionen erst möglich macht.
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Beim dritten Netzwerktreffen des MINT-Clusters Region 10 kamen am 9. Dezember 2025 im Bücherturm Neuburg erneut engagierte Lehrkräfte, außerschulische MINT-Anbieter sowie Vertreter spannender Lernorte zusammen. Durch den gezielten Austausch möchten wir gemeinsam die MINT-Bildung für Kinder und Jugendliche in der Region nachhaltig stärken und ein lebendiges Bildungsökosystem aufbauen.
Austausch, Vernetzung und praxisnahe Einblicke
Im Mittelpunkt des Netzwerktreffens stand die praktische Umsetzung von Kooperationen zwischen Schulen und außerschulischen MINT-Angeboten, etwa im Kontext der Ganztagsbetreuung. Der offene Austausch ermöglichte es den Teilnehmenden, Erfahrungen zu teilen, neue Impulse zu gewinnen und konkrete Anknüpfungspunkte für zukünftige Zusammenarbeit zu identifizieren.
Regionale MINT-Anbieterinnen und -Anbieter sowie Lernorte stellten zudem ihre Angebote vor und machten so die Vielfalt der bestehenden Lernorte sichtbar. Dazu zählten die Kreativwerkstatt Oberhausen, das otto, brigk Makerspace, die PioneersMakerBox sowie SC Digitrain, die praxisnahe und begeisternde Lernansätze präsentierten.
Starkes Signal aus Politik und Verwaltung
Ein herzlicher Dank gilt den anwesenden politischen Vertreterinnen und Vertretern für ihre Unterstützung und ihr klares Bekenntnis zur Bedeutung der MINT-Bildung in der Region:
Dr. Bernhard Gmehling, Oberbürgermeister der Stadt Neuburg a. d. Donau,
Rita Schmidt, stellvertretende Landrätin des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen,
Erich Kraus, Schulamtsdirektor,
sowie Andrea Haslauer, Leiterin der Wirtschaftsförderung Neuburg-Schrobenhausen.
Ausblick
Das nächste Netzwerktreffen des MINT-Clusters Region 10 findet am 16. März in der Kreisbücherei Pfaffenhofen statt. Interessierte sind herzlich eingeladen, Teil des Netzwerks zu werden und die MINT-Bildung in der Region aktiv mitzugestalten.
👉 Anmeldung: www.eveeno.com/322208747
Wie kann man junge Menschen frühzeitig für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) begeistern?
Diese Frage stellt die IFG Ingolstadt in den Raum. Als Lösung schlägt die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt ein Netzwerk vor, das dort ansetzt, wo MINT-Bildung lebendig wird: in Schulen, Laboren, Werkstätten und innovativen Lernorten der Region. Laut einer Pressemitteilung ist dies das Ziel von Servus MINT, einem gemeinsamen Projekt der IFG Ingolstadt, der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI), der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) und dem digitalen Gründerzentrum Brigk.
Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt startete 2024 und erlebte im April 2025 bei seinem ersten Netzwerktreffen an der THI einen vielversprechenden Auftakt. Über 50 engagierte Teilnehmer, darunter Lehrkräfte, Vertreter von MINT-Initiativen und außerschulische Bildungseinrichtungen, nutzten die Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung beim ersten Treffen des MINT-Clusters.
Nach einem Impulsvortrag von Marc Grandmontagne, Referent für Bildung und Kultur der Stadt Ingolstadt, präsentierte das Projektteam von Servus MINT seine Pläne. Regelmäßige Netzwerktreffen, sogenannte MINT-Begleiter, MINT-Preise und weitere Maßnahmen sollen die Sichtbarkeit und Zugänglichkeit bestehender Angebote verbessern, neue Kooperationen anstoßen und bestehende Formate noch besser auf die Zielgruppen zuschneiden.
Für 2025 sind neben Ingolstadt drei weitere Netzwerktreffen in Pfaffenhofen, Eichstätt und Neuburg-Schrobenhausen geplant. Ziel ist es, ein starkes regionales Netzwerk zu schaffen, das MINT-Bildung praxisnah, greifbar und nachhaltig gestaltet. Auch die IFG verfolgt mit Servus MINT eine klare Vision: die Region als attraktiven Wirtschaftsstandort weiter zu stärken. Gute Bildung ist der erste Schritt zu qualifizierten Fachkräften, die für Unternehmen in der Region essenziell sind.
Durch gezielte Bildungsimpulse sollen junge Menschen in ihrer Berufswahl unterstützt, technische Berufe in den Fokus gerückt und der regionale Arbeitsmarkt langfristig stabilisiert werden.
Link zum Artikel hier.
Studierende gestalten Mathestude mit Wow-Effekt

Mathematik lebendig erleben: Projekt „Servus MINT“ macht’s möglich
In einem Seminar im Fachbereich Mathematikdidaktik hatten Lehramtsstudentinnen und -studenten gemeinsam mit Dozent Thomas Haas verschiedene Lernstationen ausgearbeitet, an denen es forschend-spielerisch mathematische Konzepte zu erkunden galt. Doch wie würden die Aufgaben unter anderem zu geometrischen Formen und Achsensymmetrie bei den Kindern ankommen? Den Praxistest machten 21 Mädchen und Buben der Offenen Ganztagsschule Am Graben. Motiviert und mit viel Spaß erkundeten die Grundschülerinnen und Grundschüler einen Nachmittag lang die Stationen des Matheparcours. Besonders umlagert war dabei der 3D-Drucker der Universität: Hier konnten die Kinder geometrische Formen entwerfen, ausdrucken und damit einen Schlüsselanhänger basteln.
„Auf diese Weise wird für die Kinder moderne Technologie greifbar und spannend präsentiert“
sagt Dr. Petra Hiebl, die Leiterin des Zentrums für Lehrerinnen- und Lehrerbildung (ZLB). Sie koordiniert an der KU das Projekt „Servus MINT“, das nach neuen Wegen in der Vermittlung der Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sucht. Der „Mathe-Unterricht mit Wow-Effekt“ wolle aufzeigen, wie man MINT-Themen mit Alltagserfahrungen verknüpfen und so bei den Kindern Begeisterung für naturwissenschaftlich-technische Berufe wecken kann, erklärt Hiebl. Diese Begeisterung war auch beim Workshop spürbar. Am Ende nahmen die Grundschüler stolz ihre Teilnahmeurkunden entgegen.
Aktuelle Befragungen zeigen, dass es um die MINT-Bildung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland eher schlecht steht – auch im internationalen Vergleich. Das MINT-Stimmungsbarometer 2023, herausgegeben unter anderem vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, kommt jedoch zu dem Schluss, dass die MINT-Bildung gestärkt werden kann – unter anderem durch ein größeres Angebot bei außerschulischen Lernangeboten. Hilfreich seien auch möglichst große Alltagsnähe bei den Aufgabenstellungen – und wenn Kinder und Jugendliche Vorbilder aus dem MINT-Bereich kennenlernen. „Genau dies haben wir mit dem Workshop aufgegriffen“, sagt Projektmitarbeiterin Laura Kovac. „Im offenen Ganztag und in den Räumlichkeiten des ZLB konnten die Schülerinnen und Schüler außerschulisch und lebensnah an den Stationen lernen und wurden dabei von Studierenden begleitet, die ihnen als Vorbild dienen können.“
„Servus MINT“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der KU, der Technischen Hochschule Ingolstadt, der Ingolstädter Wirtschaftsförderung und des Gründerzentrums brigk. Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Gemeinsam mit weiteren Partnern der Region 10 setzt sich das Projekt dafür ein, Kinder und Jugendliche frühzeitig auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen vorzubereiten und ihnen wichtige Zukunftskompetenzen an die Hand zu geben. Insbesondere der stete, schnelle Wandel in der Arbeitswelt und technologische Neuerungen erfordern Innovations- und Transformationsfähigkeit, um die Zukunftsfähigkeit der Region zu sichern. Ziel ist es dabei insbesondere alle Schülerinnen und Schüler im MINT-Bereich zu fördern und zu befähigen. Neben Angeboten für Schülerinnen und Schüler, die entwickelt und erprobt werden, sollen im Projekt „Servus MINT“ auch Lehrkräfte im Rahmen des ZLB-Fortbildungsprogramms geschult werden.
Wie kommt das Soja in mein Schnitzel? – Schülerinnen und Schüler erforschen das Geheimnis von Soja im iLab der KU
Was ist Soja überhaupt und wie kommt es in Pauls Schnitzel? Diesen spannenden Fragen widmeten sich Mittelschülerinnen und -schüler der Mittelschule Schottenau im Rahmen eines Projekttags im iLab der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU).+

Im Zentrum stand die Frage nach der nachhaltigen Nutzung von Ressourcen und der Bedeutung von Soja als Futtermittel in der Landwirtschaft. Unter der Leitung von Lehramtsstudierenden des Moduls „LehramtPro“ in der Biologiedidaktik wurde das Thema interaktiv und lebenspraktisch umgesetzt. Dabei wurde neben der Förderung von Kompetenzen wie zielorientiertes Arbeiten, Präsentieren und Kooperation auch das überprüfen von Aussagen durch wissenschaftliche Recherche in den Mittelpunkt gerückt.
In interaktiven Gruppenarbeiten untersuchten die Teilnehmenden mit digitalen Hilfsmitteln verschiedene Aspekte rund um Soja, etwa dessen Rolle im globalen Ernährungssystem, die ökologischen Auswirkungen des Anbaus und den Bezug zur Nachhaltigkeit. Unterstützt von digitalen Medien konnten die Schülerinnen und Schüler eigenständig naturwissenschaftliche Erkenntnisse gewinnen, anwenden und reflektieren.
„Das Projekt zeigt, wie wichtig es ist, aktuelle Themen wie Ernährung, Landwirtschaft und Nachhaltigkeit mit innovativen Lehrmethoden zu verbinden“, betonte eine beteiligte Lehramtsstudentin. Ziel sei es, die Freude am Forschen zu fördern und die Bedeutung des wissenschaftlichen Arbeitens zu vermitteln.

Das iLab bietet mit seiner modernen Ausstattung und kreativen Lernumgebung ideale Voraussetzungen für solche Bildungsprojekte. Die Initiative verdeutlicht, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) lebendig und praxisnah umgesetzt werden kann.
Die Aktivitäten und Workshop im Lehr-Lern-Labor iLab sind eingebunden in das kürzlich gestartete BMBF-Projekt „Servus MINT“ (https://www.ku.de/zlb/bmbf-projekt-servus-mint).
Text von Dr. Petra Hiebl und Dr. Maximiliane Schumm

„MINT-Lernen ist Sprachlernen: Projektarbeit von MINT-Cluster gestartet“ — Pressemitteilung auf der Webseite der KU Eichstätt-Ingolstadt
„Ziel des Clusters ist es, bildungsbenachteiligte Schülerinnen und Schüler in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik gezielt zu fördern und zu befähigen, die Region 10 nachhaltig mitzugestalten,“ erläuterte Dr. Petra Hiebl. Die Leiterin des Zentrums für Lehrerinnen und Lehrerbildung koordiniert das Projekt „Servus MINT“ an der KU. Durchgeführt wurde der Workshop von Prof. Dr. Tanja Rinker, Professorin für Deutsch als Zweitsprache an der KU, sowie Dr. Dagmar Silberstein und Ingrid Penzkofer aus dem Team der Professur. Im Fokus stand, wie bestehende MINT-Angebote so weiterentwickelt werden können, dass sie für bildungsbenachteilgte junge Menschen besser zugänglich werden und gezielt dazu beitragen, das Interesse an den MINT-Fächern zu stärken. Dr. Dagmar Silberstein vermittelte den Teilnehmenden dazu, welchen Schwierigkeiten gerade Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund begegnen, die Deutsch nicht als Erstsprache erlernt haben. Fachbegriffe können hierbei genauso zur unüberwindbaren Hürde werden wie komplexe Satzkonstruktionen oder Textverknüpfungen. Schon die Bildungssprache stelle mit ihren komplexen Ausdrücken und Formulierungen oftmals eine erste Verständnishürde dar.
Ingrid Penzkofer, die als Lehrerin an die KU abgeordnet ist, demonstrierte allen Beteiligten zum Workshop eindrücklich, wie anspruchsvoll es ist, einem fremdsprachigen Text Informationen zu entnehmen, wenn man die andere Sprache nicht beherrscht. Textgestaltung, Piktogramme und Bilder seien hier etwa wichtige Hilfsmittel, um einen ersten Zugang zu Texten zu eröffnen. Neben gezielten Entlastungsangeboten gelte es aber auch, ganz bewusst neue Ausdrücke und Fachbegriffe einzuführen, die die Kinder und Jugendlichen dann beim Experimentieren lernen können. MINT-Lernen sei insofern stets Sprachlernen und müsse mit einer bewussten sprachlichen Gestaltung der Lernmaterialien einhergehen.
Fachwissenschaftliche Impulse, wie sie jetzt zum Workshop entwickelt wurden, sollen auch künftig im Rahmen des MINT-Clusters dazu dienen, außerschulische Bildungsangebote zum Ausbau von MINT-Kompetenzen für die Zielgruppen weiter zu öffnen. Im Zentrum steht dabei ein Bildungsansatz, der einerseits bildungsbenachteilgte Kinder und Jugendliche auf angemessene Weise adressiert, gleichzeitig aber auch deren soziales Umfeld und die Familien mit einbezieht. Leitend ist dabei ein kooperatives, lebensnahes Lernen, um die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen nicht nur aktiv in Workshops und Experimente einzubinden, sondern auch Freude am Erwerb von MINT-Kompetenzen zu vermitteln. Um die MINT-Angebote in der Region breit zugänglich zu machen, werden im Rahmen des Projektes etwa auch MINT-Begleiterinnen und -Begleiter geschult und ein MINT-Zertifikat angeboten. So kann auch insgesamt ein sektorübergreifendes Netzwerk über die beteiligten Kooperationspartner hinaus entstehen.