Frauenanteil in MINT-Studienfächern steigt
Aktuelle Zahlen des Statistisches Bundesamt zeigen: Der Frauenanteil unter den Studienanfänger*innen in den MINT-Fächern hat einen neuen Höchststand erreicht. Noch nie zuvor haben sich so viele junge Frauen für ein Studium in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik entschieden.
Diese Entwicklung ist besonders relevant für die frühe MINT-Förderung: Sie zeigt, dass gezielte Maßnahmen, Vorbilder und frühe Berufsorientierung Wirkung entfalten. Gleichzeitig machen die Daten deutlich, dass der positive Trend nicht selbstverständlich ist – denn insgesamt beginnen weniger junge Menschen ein MINT-Studium als noch vor einigen Jahren.
Für unser Netzwerk ist das Signal ganz klar: Je früher Mädchen Berührung mit MINT-Themen haben, desto selbstverständlicher wird der Weg in ein entsprechendes Studium oder einen technischen Beruf.
Wir verstehen den steigenden Frauenanteil zugleich als Auftrag, Angebote zur MINT-Bildung weiter auszubauen, an Schülerinnen und Schüler in ihrer Lebenswelt heranzutragen, sie sichtbar zu machen und vor allem Mädchen gezielt zu stärken.
So können wir zur Zukunftsfähigkeit unserer Region 10 beitragen und MINT-Kompetenzen weiter ausbauen.